KI Rankingrevolution: Marken überall sichtbar machen

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Die neuesten Entwicklungen rund um AI-Suchergebnisse verändern die Art und Weise, wie Marken sichtbar werden. Daten zeigen, dass Google AI Overviews, Google AI Mode und ChatGPT bei der Empfehlung von Marken in den meisten Fällen nicht übereinstimmen. Für dich bedeutet das: Es reicht nicht mehr aus, nur in den klassischen Suchergebnissen stark zu sein – du musst verstehen, wie jede dieser Plattformen funktioniert und wie du deren Mechanismen nutzen kannst, um deine Marke ins Spiel zu bringen.

Die Methodik und die Ergebnisse

Eine groß angelegte Analyse mit zehntausenden Suchanfragen verdeutlichte massive Unterschiede: Nur ungefähr ein Drittel der identischen Fragen führte dazu, dass dieselben Marken in allen drei Plattformen erwähnt wurden. Insgesamt lag die Abweichung bei knapp 62%.
Besonders auffällig: Google AI Overviews nennt im Schnitt sechs Marken pro Anfrage, ChatGPT dagegen nur etwa zwei. Suchanfragen mit klarer Kaufabsicht – also Begriffe wie „kaufen“, „beste Angebote“ oder „wo“ – führten in rund 65% der Fälle zu Markennennungen. Genau diese Art von Keywords bleibt auch im KI-Zeitalter entscheidend, gerade für E-Commerce und Finanzthemen.

Drei Plattformen – drei Wege

Spannend ist, wie unterschiedlich die Systeme Marken darstellen:

  • ChatGPT greift vor allem auf sein Trainingswissen zurück. Deshalb tauchen dort oft Marken auf, die historisch schon stark etabliert sind.
  • Google AI Overviews (AIO) ist großzügig und listet deutlich mehr Marken auf – in etwa das Zweieinhalbfache von ChatGPT.
  • Google AI Mode agiert zurückhaltender und nennt seltener Marken, die dafür aber sehr selektiv ausgewählt sind.

Für dich zeigt das: Jede Plattform hat ihre eigenen Logiken, die du kennen musst, um konsequent sichtbar zu werden.

Warum diese Unterschiede existieren

Oberflächlich könnte man meinen, dass hier ein „Autoritätsfaktor“ wirkt. Doch viel wahrscheinlicher ist es, dass Trainingsdaten verantwortlich sind. Ein Modell wie ChatGPT erstellt seine Antworten auf Basis von Wahrscheinlichkeiten:

  • Frequenz: Wie oft taucht eine Marke in seinen Trainingsdaten auf?
  • Prominenz: Wo erscheint die Marke – im Haupttext, in Überschriften oder nur am Rande?
  • Kontextuelle Stärke: Wie stark ist sie mit bestimmten Themen verknüpft?

Marken, die in den Daten stark und wiederholt auftreten, haben einen Vorteil – ganz unabhängig davon, ob eine Suchmaschine sie in klassischen Rankings oben listet.

Wichtige Muster und Chancen

Ein Muster war besonders eindeutig: Keywords mit kommerziellem Hintergrund führen fast immer zu Markenerwähnungen. Branchen wie E-Commerce oder Finance profitieren überdurchschnittlich.
Aber auch Vergleichsanfragen wie „beste Produkte“ lösen in knapp 43% der Fälle Erwähnungen aus – ein klarer Hinweis darauf, dass es extrem lohnend ist, Inhalte auf diese Art von Suchintention auszurichten.

Das Prinzip des „Citation Network Effects“

Ein hochinteressanter Gedanke ist der sogenannte Netzwerkeffekt bei Zitierungen. Das bedeutet:
Erwähnungen auf einer Plattform können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, auch auf einer anderen Plattform genannt zu werden.
Ein stark positionierter Artikel könnte also:

  • ChatGPT-Erwähnungen einbringen, weil die Marke in den Daten schon präsent ist.
  • gleichzeitig in Google AIO mit mehreren Platzierungen auftauchen.
  • und durch zusätzliche Validierung in Google AI Mode sichtbar werden.

SEO bleibt die Grundlage

Trotz aller neuen KI-Mechanismen: Klassische SEO bleibt der Dreh- und Angelpunkt.
Gut aufbereitete, inhaltlich saubere und suchmaschinenoptimierte Inhalte werden weiterhin am meisten Chancen haben, auch in KI-Systemen zu erscheinen.
Während ChatGPT Marken sowohl aus Trainingsdaten als auch aus Live-Informationen erwähnt, verlässt sich Google stärker auf aktuelle Quellen. Deshalb ist es klug, Inhalte so zu veröffentlichen, dass sie in Suchmaschinen-Rankings sichtbar werden – denn das wirkt gleichzeitig als Sprungbrett in die KI-Ergebnisse.

Deine strategischen Ansatzpunkte

  • Baue klare Markenassoziationen mit deinen Hauptthemen auf – nur so findet eine KI deine Marke konsistent im Zusammenhang mit deinen Produkten.
  • Nutze hochintentionale Keywords wie „beste“, „kaufen“, „Deals“ gezielt in deinen Inhalten.
  • Investiere in ein stabiles SEO-Fundament, das auch im KI-Zeitalter wirkt.
  • Erstelle umfangreiche, vertrauenswürdige Inhalte, die nicht nur für User, sondern auch für KI-Systeme leicht zitierbar sind.
  • Bedenke: Unterschiedliche Plattformen = unterschiedliche Chancen. Statt in Konkurrenz zu sehen, solltest du sie als mehrere Wege zum Nutzer begreifen.

Schlussgedanke

Was du aus all dem mitnehmen solltest: Die Uneinigkeit der Plattformen ist kein Nachteil, sondern eine Chance. Sie eröffnet zusätzliche Wege, um deine Marke präsent zu platzieren. Diejenigen, die frühzeitig dieses Zusammenspiel von SEO, AI Overviews, AI Mode und ChatGPT verstehen und aktiv darauf hinarbeiten, sichern sich einen Wettbewerbsvorteil.
Die Zukunft der Sichtbarkeit liegt in der Kombination von klassischem SEO und AI-spezifischen Strategien – beides gehört zusammen.


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Tom Brigl, Dipl. Betrw.

Ich bin SEO-, E-Commerce- und Online-Marketing-Experte mit über 20 Jahren Erfahrung – direkt aus München.
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